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Übertragung

Meningokokken kommen ausschließlich beim Menschen vor. Sie besiedeln die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum und müssen nicht immer klinische Krankheitszeichen hervorrufen.

Tröpfcheninfektion durch Meningokokken und die schweren Folgen
Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, wenn sie in den Blutkreislauf gelangen, können Sie eine lebensbedrohliche Meningitis (Hirnhautentzündung) oder Sepsis (Blutvergiftung) auslösen.

Besonders leicht passiert das Eindringen der Keime (die so genannte "Invasion") über die Schleimhäute in den Körper - insbesondere bei vorgeschädigten Schleimhäuten, wie z.B. bei Rauchern, Passivrauchern, Allergikern oder bei Menschen mit Erkältungskrankheiten. Auch klimatische Einflüsse scheinen für die Übertragungshäufigkeit eine Rolle zu spielen. In der gemäßigten Klimazone, wie in Deutschland, kommen Erkrankungen am Ende des Winters häufiger vor.

Die Impfung ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Meningokokken C: Sie schützt den Geimpften nicht nur vor Meningokokken-C-Erkrankungen, sondern verhindert auch, dass er als unbemerkter Träger den Erreger an andere Menschen weitergibt.


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