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Es gibt verschiedene Erreger, die eine Meningitis hervorrufen können. Die häufigsten Ursachen sind Infektionen durch Viren oder Bakterien. Daneben gibt es noch andere, seltenere Ursachen wie z.B. Pilze oder Parasiten. Bei der infektiösen Meningitis kommt es - in den meisten Fällen ausgehend vom Nasen-Rachen-Raum - zu einer Aussaat der Erreger über das Blut. Im Rahmen dieser Erregeraussaat kann die Infektion eine Entzündung der Hirnhäute hervorrufen, aber auch verschiedene Organe können sich entzünden.
Eine Meningitis ausgelöst durch Bakterien kann große Komplikationen mit sich bringen, die bis zum Tod führen können. Besonders gefährdet sind immungeschwächte Personen, wie z.B. ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder. Die häufigsten Erreger der "klassischen", bakteriellen Meningitis sind Meningokokken (Neisseria meningitidis), Pneumokokken (Streptococcus pneumoniae) und Haemophilus influenzae. Aufgrund der Schwere der Verläufe möchten wir Sie auf diesen Internetseiten vor allem über die bakterielle Meningitis und im besonderen über die Meningokokken-C-Meningitis informieren.
Die virusbedingte Meningitis tritt häufiger auf als die bakterielle Meningitis. Hauptsächliche Ursache sind Infektionen durch Flaviviren, wie z.B. das durch Zecken übertragbare FSME-Virus - Auslöser der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME), in deren Verlauf die Entzündung der Hirnhäute auch auf das Gehirn (griechisch: Encephalon) übergreifen kann. Die FSME muss sehr ernst genommen werden, da die Zahl der Infektionen in Deutschland in den letzten Jahren stetig anstieg. Aber auch Mumps-Viren können eine Meningitis auslösen. Sowohl gegen FSME wie auch Mumps gibt es Deutschland wirksame und gut verträgliche Schutzimpfungen.
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