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Experten Interview: Meningokokken C-Nachholimpfung empfohlen

Meningokokken können innerhalb kürzester Zeit eine Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis), oder auch eine Kombination beider verursachen, die oft schwere körperliche Schäden oder sogar den Tod zur Folge haben. Kleinkinder und Jugendliche sind besonders häufig betroffen. Die Schutzimpfung mit einem Meningokokken C-Konjugatimpfstoff sollte nach Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) im zweiten Lebensjahr als Standardimpfung erfolgen, also nach dem ersten Geburtstag. Wurde dieser Termin versäumt, empfiehlt die STIKO die Nachholimpfung. Professor Ulrich Vogel vom Nationalen Referenzzentrum für Meningokokken, Institut für Hygiene und Mikrobiologie, Universität Würzburg antwortet auf die wichtigsten Fragen rund um Meningokokken.


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