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Eine Bekannte von mir aus England hat ein Kind durch eine Meningokokken-Meningitis verloren. Kurz vor der Geburt Ihres dritten Kindes starb ihr zweites Kind - zu dem Zeitpunkt unter einem Jahr alt - durch eine Infektion mit Meningokokken. Gerade mir als Infektionsbiologin würde ich es nicht verzeihen, wenn meine Kinder unter einer Erkrankung leiden müssten, gegen die es eine Impfung gibt.
Wem würden Sie eine Impfung empfehlen?
Eigentlich allen Eltern mit kleinen Kindern, vor allem wenn sie mit den Kindern auch innerhalb Europas reisen. In einigen europäischen Ländern ist das Risiko, durch Meningokokken der Gruppe C zu erkranken, deutlich höher als in Deutschland.
Wie informierten Sie sich über die Meningokokken-C-Impfung?
Nach einer Recherche im Internet bin ich auf ein paar sehr gute und interessante Webseiten zum Thema gestoßen. Ich habe mir bewusst einen Impfstoff ausgesucht, der meine Kinder vor einer Infektion mit Meningokokken der Gruppe C schützt.
Wie verträglich war die Impfung für Ihre Kinder?
Die Impfung selbst war schnell und mit einem kurzen Pieks erledigt - ohne großes Theater der Kinder. Am Abend nach der Impfung hatten die Kinder leicht erhöhte Temperatur (etwa 38°C), wie oft bei Impfungen. Sie haben aber ohne fiebersenkende Mittel gut geschlafen und am nächsten Morgen war die Temperatur wieder im Normbereich.
Ich habe meine Kinder gegen eine Meningokokken-C-Erkrankung impfen lassen, weil ich sie so gut es geht schützen möchte!Ende Inhaltsbereich